Thermodynamische Grundlagen Wie man einem log P/T-Diagramm entnehmen kann, ist Desublimation von PSA erst dann möglich, wenn der Partialdruck von PSA im Gasgemisch unter den Druck von PSA im Tripelpunkt fällt. Eben dieser Phasenübergang gasförmig nachfest findet im PSA-Abscheider statt, d.h., mit einem PSA-Abscheider wird festes PSA direkt aus der Gasphase gewonnen. Solange der Partialdruck von PSA im Gasgemisch größer ist als der Druck im Tripelpunkt, kann PSA auch in flüssiger Form durch Kondensation aus der Gasphase in einem Flüssigabscheider (Precondenser) gewonnen werden. Zu diesem Zweck ist jedoch der Flüssigabscheider nicht zwingend notwendig. Vielmehr kann dessen Aufgabe auch von einem PSA-Abscheider wahrgenommen werden. In diesem Fall gefriert das kondensierte PSA an den unterkühlten Oberflächen des PSA-Abscheiders fest. Der GEA PSA Abscheider Seit der Erfindung des PSA Abscheiders in 1954 hat die GEA Luftkühler über 1500 PSA-Abscheider weltweit geliefert. Während dieses Zeitraums haben wir sowohl die wärme- und verfahrenstechnische Auslegung als auch die Konstruktion des PSA-Abscheiders kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Insbesondere haben wir das speziell für den PSA-Abscheider entwickelte Rippenrohr mit seiner großen rechteckigen Rippe stets an die sich weiterentwickelnde Prozesstechnologie angepasst. Hierbei stand die stetig wachsende Beladung des Reaktionsgases mit PSA im Vordergrund.
Die wichtigsten Kennzahlen des GEA Abscheiders der neuesten Generation sind:
❚Luftmenge: max. 30.000 Nm³/h
❚PSA-Menge: max. 10.000 kg PSA pro Zyklus
❚Mechanischer Wirkungsgrad: min. 99,5 %
❚oX-Beladung der Luft: 100 g/(Nm³ Luft) und höher

Die Designphilosophie des GEA PSA-Abscheiders ist die optimale Ausnutzung der gesamten eingebauten Wärmeaustauschfläche zur Abscheidung von festem PSA. Zu diesem Zweck haben wir unseren Abscheider in drei Zonen eingeteilt. Jede dieser drei Zonen hat ein eigenständiges verfahrenstechnisches Design, das speziell auf die jeweiligen Anforderungen der entsprechenden Zone zugeschnitten ist. Dies wird im Wesentlichen durch den Einsatz unterschiedlicher Rippenrohre realisiert. 
Unmittelbar am Gaseintritt befindet sich die High Density Section. Die Aufgabe dieser Zone ist das Abscheiden von festem PSA in möglichst kompakter Form. Die mittleren Zone, die High Yield Section, zeichnet sich durch zwei Aufgaben aus, dem Abscheiden von PSA und der Gaskühlung. Direkt am Gasaustritt befindet sich die High Efficiency Section. In dieser Zone tritt neben die Gaskühlung als zweite Aufgabe eine Filterfunktion in den Vordergrund. Durch die Filterwirkung dieser Zone wird verhindert, dass bereits desublimiertes PSA in Form von Nadeln mit dem Gasstrom den Abscheider verlässt. .
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