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GEA Flüssigkeitsabscheider

Der GEA Flüssigkeitsabscheider (Precondenser) wurde speziell für den PSA-Prozess entwickelt. Seit seiner Markteinführung in 1989 hat die GEA bis heute insgesamt 25 Precondenser weltweit geliefert. Während zahlreiche Altanlagen zwecks Kapazitätserhöhung mit einem Flüssigabscheider nachgerüstet worden sind, gehört bei Neuanlagen der Flüssigkeitsabscheider mittlerweile zur Standardausrüstung.

Anders als im PSA-Abscheider, der sich durch einen diskontinuierlichen Betrieb auszeichnet, wird das PSA im Flüssigkeitsabscheider kontinuierlich aus der Gasphase durch Kondensation gewonnen. Aus diesem Grunde wird in einer PSA Anlage auch nur ein Flüssigabscheider, der den PSA-Abscheidern vorgeschalteter ist, benötigt.
 

Der Flüssigabscheider kann als Partialkondensator klassifiziert werden. Hieraus lässt sich als Designphilosophie für den GEA Flüssigkeitsabscheider ableiten, möglichst viel PSA in flüssiger Phase zu gewinnen. Um dies zu realisieren, darf die Betriebstemperatur des Precondenser nur unwesentlich über der Temperatur von PSA im Tripelpunkt liegen. Gleichzeitig muss sichergestellt sein, dass kein PSA im Flüssigabscheider desublimiert, sich also kein Feststoff bildet. Aus diesem Grunde müssen die Temperaturen sowohl des Kühlungsmediums als auch der Gehäusebeheizung genau kontrolliert werden.

PSA-07Die wichtigsten Kennzahlen des GEA Flüssigkeitsabscheiders der neuesten Generation sind:

❚ Gasmenge: 
     max. 150.000 kg/h

❚ Wirkungsgrad / Kapazität:
     Beladungen der Luft über 62 g oX/Nm³ Luft

❚ oX-Beladung: 
     bis zu 120 g oX / Nm³ Luft und größer

 

 

  

   

GEA PSA Trennungssystem

Da im Flüssigabscheider PSA nur bis zu einer minimalen äquivalenten oX-Beladung von 62g/(Nm³ Luft) abgeschieden werden kann, ist der alleinige Einsatz eines Precondensers nicht möglich. Vielmehr bilden Flüssigkeitsabscheider und die PSA-Abscheider zusammen ein einheitliches System zur Gewinnung des PSA aus der Gasphase. In diesem sogenannten „GEA PSA Trennsystem“ muss das Design der PSA-Abscheider an die besondere Betriebsbedingung bei vorgeschaltetem Flüssigabscheider, in der das Gas mit PSA gesättigt in den PSA-Abscheider eintritt, angepasst werden.
Die wichtigsten Vorteile des GEA PSA Trennsystem sind:

niedrigere Energiekosten

❚höhere Anlagesicherheit

❚niedrigere PSA Herstellungskosten

❚höhere Flexibilität bei zukünftige Kapazitätserhöhung

❚stabiler Betrieb der PSA-Abscheider (unabhängig oX-Beladung der Luft)

Die Tendenz zeichnet sich ab, dass in Zukunft mit noch höheren oX-Beladungen der Luft als 100 g/(Nm³) zu rechnen ist. Die Lösung hierfür ist das GEA PSA-Trennungssystem, und zwar sowohl für existierende Anlagen als auch für Neuanlagen. Zur Kapazitätserhöhung einer existierenden Anlage kann diese problemlos mit einem Flüssigabscheider nachgerüstet werden. Hierbei ist nur zu beachten, dass die vorhandene PSA Abscheider durch einfache Modifikationen an die neuen Betriebsbedingungen angepasst werden müssen.