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Luftkühler mit zusätzlicher Luftvorbefeuchtung

 

Luftkühler werden aus verschiedenen Gründen mit einer zusätzlichen Luftvorbefeuchtung betrieben:

  • Zum wirtschaftlichen Einsatz von Luftkühlern auch bei niedrigen Produkttemperaturen
  • Zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit einer bereits vorhandenen Anlage
  • Zur Reduzierung der Anlagengröße bei Neuinstallationen

Der Effekt der Hochdruckbedüsungsanlage liegt darin, die wirksame, zur Kühlung eingesetzte Lufttemperatur durch Einsprühen von feinzerstäubtem Wasser abzusenken.

Die bezüglich des eingesetzten Wasserstroms mengenmäßige Auslegung dieser Zusatz-einrichtung erfolgt bezogen auf einen (max.) Luftzustand, der in Zusammenarbeit mit dem Kunden definiert wird. Witterungsabhängig kann es daher bei anderen Luftzuständen aufgrund z.B. geringeren Wasseraufnahmevermögens der Luft zum Ausfall von eingedüstem Wasser aus dem Luftstrom und damit zur Pfützenbildung unter dem Kühler kommen. Eine zusätzliche Wanne unterhalb des Kühlers ist jedoch aus diesem Grund nicht erforderlich.

Der GEA-Standard -Lieferumfang umfaßt im allgemeinen folgende Komponenten:

  1. Im Luftkühlerbereich:
    Komplette anlagenintern benötigte Verrohrung, d.h. Ringleitungen mit Sprühdüsen und Aufhängungen ( Liefergrenze: Anschlußflansch ) 
    Optional ( gg. Mehrpreis ) erhalten parallel geschaltete Luftkühlerelemente zur Optimierung der notwendigen Wassermenge jeweils einen elektrischen Kugelhahn.
  2. Im Pumpenbereich:
    Pumpe mit Vorfilter zuzüglich der vor- und nachgeschalteten Absperrarmaturen, bei parallel geschalteten Kühlern optional 1 Überströmventil.

Wegen der individuell bauseits bedingten unterschiedlichen Rohrleitungsführungen sind im Normalfall verbindende Rohrleitungen nicht im GEA-Lieferumfang enthalten.